Calogero AQUILINA

Monsieur Calogero AQUILINA, né le 14 avril 1956, est décédé à Liège, le 31 décembre 2017. Il était membre de la Commission diocésaine pour le dialogue interreligieux, engagé de longue date dans les relations avec le judaïsme. Il y participait avec le souhait de transmettre une culture du dialogue et de la rencontre avec l’autre. Il était animé par une spiritualité inspirée par la Bible hébraïque qu’il transmettait, notamment, à travers des cours d’hébreu. Professeur de religion au Collège Saint-Barthélemy, il avait le souci de la transmission à ses élèves.

 

Pfarrer Jean-Marie KEUTGEN

Né à Eupen le 5 mai 1946, ordonné prêtre le 27 juin 1970 à Saint-Vith, l’abbé Jean-Marie KEUTGEN, originaire de Hauset, est décédé à Eupen le 2 janvier 2018 à l’âge de 71 ans.

Am 2. Januar 2018 verstarb im Alter von 71 Jahren Pastor i. R. Jean-Marie Keutgen aus Hauset an den Folgen einer Lungenentzündung. Geboren am 5. Mai 1946 in Eupen, wurde er am 27. Juni 1970 in St. Vith zum Priester geweiht. Nach der Weihe entschloss er sich, in München noch zwei Jahre Homiletik und Erwachsenenbildung zu studieren, bevor er seine erste Stelle als Kaplan in Kelmis antrat, wo er sechs Jahre bleiben sollte. Am 17. September 1978 wurde er als Pfarrer in Elsenborn eingeführt. Mit Erleichterung nahmen die Pfarrangehörigen 1983 zur Kenntnis, dass Jean-Marie Keutgen eine schwere Krankheit offenbar gut überstanden hatte. Ein Jahr nach seiner Einführung als Pfarrer wurde Jean-Marie Keutgen Präses des Bauernbundes und des Landfrauenverbandes. Er hat zudem zahlreiche Pilgerfahrten nach Lourdes oder Israel gestaltet.

La personnalité de Jean-Marie, on ne peut la comprendre qu’en tenant compte de sa foi. Il est devenu prêtre parce qu’il s’est senti appelé par le Christ, tels que Pierre et André, Jacques et Jean dans l’évangile de l’appel des premiers disciples que Jean-Marie lui-même a encore proclamé le jour de la Saint Sylvestre, quelques jours avant sa mort.

Jean-Marie ist Hirte gewesen für viele Menschen in Kelmis, Elsenborn, in der ländlichen Bewegung und im Pfarrverband Raeren-Eynatten-Hauset. Dass er nach seiner Weihe noch Homiletik und Erwachsenenbildung studieren wollte, zeugt von seinem Wunsch, seinem Drang, Jesus Christus an die Frau, an den Mann zu bringen. So bereitete er auch bis zuletzt noch seine Predigt für die Gottesdienste vor. Dabei war es ihm wichtig, nahe bei den Menschen zu sein, sie zu begleiten, aber auch von ihnen zu lernen, z. B. bei Studientagen und Vorträgen in der ländlichen Bewegung.

Fast die Hälfte seines Lebens hat Jean-Marie in Elsenborn verbracht. Dazu sagte er: „Ich habe mich in Elsenborn immer wohl gefühlt und war glücklich, ein Zuhause zu haben.“ Sein vorläufig letztes Zuhause hat Jean-Marie in Hauset gefunden. Ein Zuhause, das sind nämlich nicht nur Steine, das sind vor allem Freundinnen und Freunde, bei denen man sein kann, wie man ist…

Dechant Helmut Schmitz